Schätze mit Geschichte entdecken
Am Samstag, den 09. Mai 2026, findet auf dem Hof des Klosters Kellenried in 88276 Berg (Kellenried 3) ein ganz besonderer und einmaliger Flohmarkt statt. Besucherinnen und Besucher erwartet eine außergewöhnliche Auswahl an Gegenständen aus dem Kloster sowie aus der Klosterökonomie (dem landwirtschaftlichen Betrieb). Angeboten werden unter anderem praktische Alltagsgegenstände – beispielsweise rund um das Konservieren von Lebensmitteln – sowie viele besondere, auch religiöse Einzelstücke, die über Jahre hinweg im Klosterleben und auf dem Hof genutzt wurden. Der Flohmarkt findet im Außenbereich statt – auf dem Hof, im Schopf sowie unter dem Vordach. Die Gebäude des Klosters sind nicht zugänglich. Für religiöse Gegenstände wird ein eigener Bereich eingerichtet, in dem diese passend präsentiert werden. Diese besondere Veranstaltung bietet eine seltene Gelegenheit, Dinge mit Geschichte zu entdecken und ihnen ein neues Zuhause zu geben.
Da es sich um eine einmalige Aktion handelt, lohnt sich ein Besuch ganz besonders. Für das leibliche Wohl ist in kleiner Form gesorgt:
Es gibt Kaffee und Kuchen sowie kalte Getränke.
Wann: Samstag, 09. Mai 2026
Uhrzeit: 09:00 – 16:00 Uhr
Wo: auf der Kloster Ökonomie,
Kellenried 3, 88276 Berg
Kommen Sie vorbei und sichern Sie sich einzigartige Fundstücke
– Wir freuen uns auf Ihren Besuch! –

Nachtherberge
Wir wünschen uns gegenseitig immer wieder einen guten Morgen und einen guten Abend, einen guten Tag und eine gute Nacht – das Zusammenleben selbst fremder Menschen wird dadurch freundlicher. Die verschiedenen Zeiten des Tages sollen unter einem guten Vorzeichen stehen. Aber heißt das nicht letztlich, dass Wir hoffen, Gott möge unsere Wünsche einlösen?
Das kirchliche Nachtgebet (die Komplet) entlässt die Beter am Ende des Tages mit dem Wunsch: „Eine ruhige Nacht und ein gutes Ende gewähre uns der allmächtige Herr.“ Lateinisch steht da „finem perfectum“ – ein perfektes Ende also soll unser Tag haben. Damit ist auch das Ende unseres Lebens gemeint, aber nicht nur. Zuerst geht es mal um das Tagesende. Oft ist es gar nicht so einfach, überhaupt ein Ende zu finden; vieles bleibt täglich unerledigt, die Gedanken sind noch unruhig vom Vielerlei des Tages oder das interessanteste Programm wird erst am späten Abend gesendet… Aber einmal muss das Herz doch umschalten auf Ende und Ruhe. Die betende Kirche bietet dafür Worte aus Psalm 31 an in dem Antwortgesang, der Abend für Abend wiederholt wird: „Herr, auf dich vertraue ich, in deine Hände lege ich mein Leben. Lass leuchten über mir dein Angesicht, hilf mir in deiner Güte. In deine Hände lege ich mein Leben. „Nelly Sachs nennt in einem Gedicht die Psalmen „Nachtherbergen für die Wegwunden“. Diese Herberge steht uns offen – Abend für Abend.
C. D.