Willkommen bei den Benediktinerinnen
der Abtei St. Erentraud in Kellenried!


Unsere Abtei liegt auf einer Anhöhe am Rand des Schussentals in der Nähe der barocken Klosterstadt Weingarten und der alten Reichsstadt Ravensburg. Das Kloster wurde 1923/24 erbaut für Benediktinerinnen, die aus Gurk/Kärnten kamen. Heute leben hier 10 Schwestern.

Unsere benediktinische Lebensform versteht das Kloster als einen Ort der Gottsuche. Unser Stundengebet, die Gottesdienste mit Gregorianischem Choral und die Angebote zur Einkehr in unserem Gastflügel sind für alle Menschen offen, die Besinnung und Gottes Nähe suchen.




Gottesdienstzeiten




Aktuelle Meldungen



Kloster Kellenried besuchen – Wann? Wie?

 

Wir laden Sie zu einem Besuch ein. Welches Angebot passt zu Ihnen?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

*** Kommunionkinder-Treff – ein Angebot für Vorbereitungsgruppen. An einem Nachmittag im Kloster sich auf den großen Tag ein-spielen.

Hier gibt es einen Flyer zu diesem speziellen Angebot.

*** Das Klosterleben kennenlernen – hören, sehen, Fragen stellen… Angebot für Gruppen, die ihrem Ausflug einen geistlichen Impuls geben wollen.

*** Kirchenführung – die Abteikirche hat mit ihrer Ausstattung durch Prof. Elmar Hillebrand (Köln) aus den 80er Jahren einiges für Kunstliebhaber zu bieten.

Auf Wunsch können Sie den Nachmittag bei Kaffee und Kuchen in unserem Gastflügel beenden.

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, sprechen Sie uns an. Wir suchen einen passenden Termin und Rahmen für ein individuelles Angebot. – Der Besuch in Kellenried könnte der Höhepunkt für den nächsten Ausflug Ihrer Pfarrei, des Kirchenchores, des Senioren-Treffs… werden.

Kontakt:

Tel. 07505-9566-0

E-Mail: info@abtei-kellenried.de




Gebet um Frieden

 

Jeden Tag schließt sich an unsere Mittagshore ein Gebet um Frieden an.

Unsere Gedanken sind bei den Menschen in der Ukraine, im Nahen Osten, in allen Kriegs- und Krisengebieten der Erde.

 

 




Kloster Kellenried in der „Schwäbischen Zeitung“

 

Im September/Oktober bringt die „Schwäbische Zeitung“ wöchentlich einen Bericht über unser Kloster. Es geht darin um unsere Geschichte, um unsere Werkstätten, um den klösterlichen Alltag, um die Frage der Berufung zu einem Leben als Benediktinerin.

Neben einem Artikel in der gedruckten Freitagsausgabe, erscheinen auch kleine Videos im Internetportal der Zeitung. Wir haben die Videos hier für Sie zum leichteren Auffinden verlinkt.

 

Die Wurzeln von Kellenried  liegen in Österreich > Artikel

 

Die Geschichte des Klosters Kellenried > Video

 

Bete und Arbeite – so sieht ein typischer Tag im Kloster Kellenried aus > Video

 

Von Dornbüschen und anderen liturgischen Symbolen – zu Besuch in der Kerzenwerkstatt > Video

 

Beweggründe: darum geht eine Frau ins Kloster > Video

Zwei Schwestern aus unterschiedlichen Generationen erzählen ihre Berufungsgeschichte.




Aus der Geschichte unseres Klosters:

Plakat_Lit

 

Inge Steinsträßer

Im Exil 1940-1945 – Die Benediktinerinnen von Kellenried

während des „Dritten Reichs“

Die Studie untersucht die Exilszeit des Konvents unter den Bedingungen der nationalsozialistischen Kriegswirtschaft und betrachtet auch die Lebensbedingungen der im Kloster untergebrachten Slowenen.

Das Buch erschien im Lit-Verlag in der Reihe > Beiträge zu Theologie, Kirche und Gesellschaft im 20. Jahrhundert, Bd 25, 2015, 328 S., gb., 29,90 €, ISBN 978-3-643-13090-7

Inzwischen in 2. korrigierter Auflage 2018

In unserem Klosterladen (Tel. 07505-9566-221) haben wir das Buch vorrätig.




Komm uns entgegen!

Tritt aus deiner unsichtbaren Gegenwart heraus,

Herr, und komm uns entgegen!

Wenn ich aus der Tiefe meiner Existenz schreie

nach dir, Gott, dann höre mir zu

und nimm meine Sache in die Hand!

Du hast mich herausgerissen aus der Not

der Verzweiflung, der Unsicherheit, der Sinnlosigkeit

allen Daseins

durch einen revolutionären Menschen – deinen Sohn,

der uns den Weg der Freiheit,

Liebe und Treue aufgezeigt hat.

Ihr erbärmlichen Kreaturen, wie lange noch

quält ihr euch ab, tyrannisiert ihr euch selbst?

Wann endlich schleudert ihr euren Hochmut

und eure Selbstsicherheit von euch,

daß sie zersplittern am Boden wie Glas?

Kapiert es doch endlich:

der Herr ist auf unserer Seite,

er läßt uns nicht im Stich,

wenn wir uns mit ihm einlassen!

Schafft er sich Zugang zu deinem Innern,

so ergreif die Chance und kehr um!

Lass deinen Kram liegen

und befass dich mit ihm!

Gib Antwort – er nimmt dich so wie du bist!

Wohl schreien viele:

Wo ist denn der liebe »liebe Gott«?

Wo seine Liebe, seine Güte, sein Erbarmen?

Du, Herr, schau uns liebend an,

tritt aus der Unfassbarkeit heraus

und komm uns entgegen.

Wir lassen uns ganz los in dich

und werden so – satt an Freude, Frieden und Freiheit –

ganz ruhig uns selbst finden.


Maria Benedikta Ströle OSB
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