GARAGEN – FLOHMARKT
Musik wie im Wiener Salon — ein Kammermusikabend unter Freunden.
15. Aug 2026
18 Uhr
Klosterkirche Kellenried
Programm und weitere Informationen unter https://wiener-melange.netlify.app/

Foto: © Roland Rasemann
Wir Benediktinerinnen der Abtei St. Erentraud in Kellenried prüfen derzeit Möglichkeiten zur Neuausrichtung und künftigen Nutzung der Klosteranlage.
Vor 100 Jahren begann am 7. September 1924 mit dem Einzug von 28 Schwestern aus zwei Klöstern in Österreich das benediktinische Leben in Kellenried. Bereits 1926 wurde das Kloster zur Abtei erhoben.
Am 8. September 2024 haben wir in bescheidenem, würdigem Rahmen mit einem Festgottesdienst und anschließendem Stehempfang vor dem Kloster daran erinnert.
Bericht und Eindrücke finden Sie hier.
Wir laden Sie zu einem Besuch ein. Welches Angebot passt zu Ihnen?
Jeden Tag schließt sich an unsere Mittagshore ein Gebet um Frieden an.
Unsere Gedanken sind bei den Menschen in der Ukraine, im Nahen Osten, in allen Kriegs- und Krisengebieten der Erde.
Im September/Oktober bringt die „Schwäbische Zeitung“ wöchentlich einen Bericht über unser Kloster. Es geht darin um unsere Geschichte, um unsere Werkstätten, um den klösterlichen Alltag, um die Frage der Berufung zu einem Leben als Benediktinerin.
Neben einem Artikel in der gedruckten Freitagsausgabe, erscheinen auch kleine Videos im Internetportal der Zeitung. Wir haben die Videos hier für Sie zum leichteren Auffinden verlinkt.
Zwei Schwestern aus unterschiedlichen Generationen erzählen ihre Berufungsgeschichte.
Komm uns entgegen!
Tritt aus deiner unsichtbaren Gegenwart heraus,
Herr, und komm uns entgegen!
Wenn ich aus der Tiefe meiner Existenz schreie
nach dir, Gott, dann höre mir zu
und nimm meine Sache in die Hand!
Du hast mich herausgerissen aus der Not
der Verzweiflung, der Unsicherheit, der Sinnlosigkeit
allen Daseins
– durch einen revolutionären Menschen – deinen Sohn,
der uns den Weg der Freiheit,
Liebe und Treue aufgezeigt hat.
Ihr erbärmlichen Kreaturen, wie lange noch
quält ihr euch ab, tyrannisiert ihr euch selbst?
Wann endlich schleudert ihr euren Hochmut
und eure Selbstsicherheit von euch,
daß sie zersplittern am Boden wie Glas?
Kapiert es doch endlich:
der Herr ist auf unserer Seite,
er läßt uns nicht im Stich,
wenn wir uns mit ihm einlassen!
Schafft er sich Zugang zu deinem Innern,
so ergreif die Chance und kehr um!
Lass deinen Kram liegen
und befass dich mit ihm!
Gib Antwort – er nimmt dich so wie du bist!
Wohl schreien viele:
Wo ist denn der liebe »liebe Gott«?
Wo seine Liebe, seine Güte, sein Erbarmen?
Du, Herr, schau uns liebend an,
tritt aus der Unfassbarkeit heraus
und komm uns entgegen.
Wir lassen uns ganz los in dich
und werden so – satt an Freude, Frieden und Freiheit –
ganz ruhig uns selbst finden.